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Was ist eine Schmettermaus?

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Als begeisterte Ornithologin versuche ich mich natürlich immer auf dem Laufenden zu halten. Aber meine Augen und Ohren können ja (leider) nicht überall sein ...

Eine befreundete Gruppe von Vogelbeobachtern aus dem Norden hat in ihrem Blog erzählt, dass sie eine 'Schmettermaus' gesehen hätten. Zuerst glaubte ich ja, dass die sich wohl einen Scherz erlaubten, doch nach telefonischer Rückfrage wurde mir bestätigt, dass sie tatsächlich ein Exemplar beobachten konnten, aber leider auch keine ausführlichen Angaben machen können.

Hat jemand genauere Informationen zu dieser Spezies?
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Ich habe eine Fachzeitschrift abonniert, dort gab es vor einiger Zeit diesen Artikel:


Sensationelle Entdeckung: Neue Spezies!

Der 19. Dezember 2012 wird in die Fachbücher der Ornithologie eingehen. Erstmals seit über 125 Jahren wurde nämlich eine völlig neue Spezies entdeckt.

Es ist den Freunden der Vogelwarte zu verdanken, die in ihrer selbstlosen Aufoperung bei Nacht und Nebel, bei Wind und Wetter keine Mühen scheuen, ihre Lieblinge mit Ferngläsern, Teleskopen und Funkanlagen zu erforschen, zu betrachten und katalogisieren.

Solchermassen ausgerüstet ist auch die ‚Wandervogel Gruppe Ost K2-12‘ am besagten Dezembertag in den frühen Abendstunden aufgebrochen. Eigentliches Ziel war das Erspähen des ‚Ostfriesischen Lattenstorch-Schwänzlers’, der in dieser Jahreszeit quer über Europa gen Süden zu seinen Brutplätzen fliegt. Es ist lang schon bekannt, dass auf diesem Vogelzug auch in der Schweiz ‚Rast gemacht‘ wird. So zog also unsere begnadete Gruppe los und legte sich im berühmten Schilfgebiet ‚Neeracher Feld‘ auf die Lauer, um einige der sehr scheuen Vögel vor die Linsen zu bekommen.

Doch dann, kurz nach Einbruch der Dunkelheit, geschah das Unglaubliche: Mitten aus dem Dickicht von Schilfgras und Trauerweiden schoss ein Wesen hervor, was noch keiner der Gruppe gesehen hatte. Herr Prof. Dr. von Finkenstein-Waldvogel, der Gruppenleiter war geistesgegenwärtig genug und schoss ein paar Aufnahmen mit seiner Kamera (leider dürfen wir aus Gründen des Uni-Sponsorings der Vogelwarte diese Bilder hier nicht zeigen).

Je dunkler es im Neeracher-Feld wurde, desto mehr dieser Wesen kamen aus den Tiefen des Schilfs hervor - und dann gelang es tatsächlich, eines der Tiere mit einem Netz zu fangen:

Wir können an dieser Stelle bestätigen, dass es um ein fliegendes Tier handelt, dass scheinbar zwei uns bekannte und weitverbreitete Spezies in sich vereint, nämlich:

  • den Schmetterling und

  • die Fledermaus

Auf Grund der Flugfähigkeiten muss angenommen werden, dass die navigatorische Sensorik wohl von der Fledermaus kommt und die grazile und leichte Aerodynamik vom Schmetterling.

Ersten Informationen des ‚Institut für Ornithologie und Botanik‘ der Universität Padoa zufolge, wurde die neue Spezies bereits benannt und wird fortan als

Schmettermaus

die Vogelfreunde und Studenten weltweit in ihren Bann ziehen.

Wir gratulieren! 

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